Noch vor dem Start der E3 in Los Angeles hat Valve den Releasetermin von Counter-Strike: Global Offensive angekündigt. Demnach erscheint der Ego-Shooter am 21. August auf allen Plattformen. Kosten wird das Spiel dabei gerade einmal 15 US-Dollar.
Counter-Strike: Global Offensive befindet sich schon seit etlichen Monaten in der Beta-Phase. Bald wird der Shooter aber den Goldstatus erreichen, denn Valve hat heute den Erscheinungstermin des Ego-Shooters bekannt gegeben. Demnach erscheint der neuste Teil von Counter-Strike am 21. August für PC, Xbox 360 und PlayStation 3. Auf dem PC wird das Spiel natürlich via Steam zur Verfügung stehen. Kosten soll Counter-Strike: Global Offensive übrigens nur 15 US-Dollar. Einen Preis für Europa nannte Valve noch nicht, allerdings kann wohl von rund 15 Euro ausgegangen werden.
Über das Spiel
Counter-Strike: Global Offensive (CS: GO) wird das teambasierte Action-Gameplay erweitern, für das es mit der Veröffentlichung vor 12 Jahren den Weg bereitete.
CS: GO bietet neue Karten, Charaktere und Waffen, außerdem werden viele der klassischen CS-Spiel-Elemente (de_dust, usw.) verbessert. Darüber hinaus wird CS: GO neue Spielmodi, Matchmaking, Ranglisten und weitere Neuerungen einführen.
"Counter-Strike hat die Computerspiele-Industrie überrascht, als die Modifikation nach der Veröffentlichung im Jahre 1999 zum am meisten gespielten Online-Actionspiel der Welt wurde.", sagte Doug Lombardi von Valve. "Für die vergangenen 12 Jahre war es durchgehend eines der am meisten gespielten Spiele der Welt, es war Aufmacher vieler kompetitiver Gaming-Turniere und verkaufte sich über 25 Millionen mal weltweit. CS: GO verspricht das preisgekrönte CS-Gameplay erneut zu erweitern und wird für Spieler auf dem PC und Konsolen der neuesten Generation, sowie für Mac verfügbar sein."
CS: GO wird von Valve in Zusammenarbeit mit der in Seattle ansässigen Firma Hidden Path Entertainment entwickelt. Der Titel soll im Frühjahr 2012 erscheinen und wird auf der diesjährigen PAX Prime und Eurogamer Expo spielbar sein.
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Molotov & Co.: acht Waffen-Neuzugänge
Die Waffen (alte Bekannte plus acht Counter-Strike-Debütanten) sind wie gewohnt in verschiedene Gruppen unterteilt: Pistolen, Gewehre, SMGs (Automatik-Knarren) und Schrotflinten. Die interessanten Neuerungen stecken in der Ausrüstungs-Kategorie. Da stoßen wir neben alten Granaten-Bekannten auf Späße wie den Molotov-Cocktail, der beim Aufprall eine Flammenwand errichtet, die einige Sekunden vor sich hin knistert. Für das ganz auf Schnelligkeit getrimmte Counter-Strike-Spielerlebnis eine Waffe mit erheblicher taktischer Bedeutung, die das gegnerische Team verlangsamt und zu Umwegen zwingt.
Die Electric Fusion Gun ist bemerkenswert, da sie mit einem einzigen Elektroschock einen Spieler sofort ausschaltet - aber sie ist in der Anschaffung teuer und verfügt nur über einen einzigen Schuss. Drollig ist die »Decoy«-Granate, welche bei Aufprall Schusswechsel-Knattergeräusche verursacht, um hellhörige Gegner zu irritieren. Wem die individuelle Wahl von Pistole plus Hauptwaffe plus Ausrüstung zu kompliziert ist, greift sich faul eines der fertig geschnürten Komplettpakete. Diesen Service haben wir oft genutzt, denn die Loadouts sind abwechslungsreich und gut abgemischt. Per Tastendruck kann man auch einfach die zuletzt gewählte Konfiguration wiederholen oder die Waffenwahl ganz der Automatik überlassen.
Casual-Modus: Ein Herz für Einsteiger
Spielgeld spielt bei der Messe-Demo keine Rolle, denn die PAX-Version läuft im neuen »Casual«-Spielmodus. Der ist nicht ganz so kuschelig, wie der Name glauben lässt; der Spielablauf ist immer noch gnadenlos schnell und tödlich. Aber durchaus komfortabler und Einsteiger-freundlicher; so ist zu Beginn jeder Runde genug Geld in der Kasse, um zwischen allen Waffenpaketen beliebig wählen zu können. Andere Eigenheiten dieser weniger strengen Spielart: Die Matchmaking-Funktion der Valve-Server versucht primär, uns mit Freunden in die selbe Partie zu stecken (während beim Standard-Modus einzig das Können der Spieler ausschlaggebend ist). Und bei Casual können sich beide Fraktionen im Voice-Chat hören, was eine soziale Spielweise unter Freunden gewähren soll, die sich beim Ballern nebenbei unterhalten (und/oder beschimpfen) wollen.
All diese neumodischen Warmduscher-Annehmlichkeiten sind aber optional. Valve legt großen Wert darauf, dass auch das neue Counter-Strike die Hardcore-Elite der eSport-Aktiven überzeugt
Des Weiteren gab der Entwickler bekannt, dass man auch an eine Zombie-Modus für Counter-Strike: Global Offensive arbeite. Dieser werde jedoch nicht in der Release-Version enthalten sein und im Rahmen eines Updates nachgereicht. Wann genau das passieren wird, ist allerdings noch nicht bekannt.
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